Dragon Academy

Die Zahntechnik hat sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt und ist sehr vielfältig geworden. Es ist schwierig, in jedem Bereich immer auf dem neuesten Stand zu sein und auf einem Top-Niveau zu bleiben. Eine Zahntechnikerin oder ein Zahntechniker muss über ein Basiswissen in möglichst allen Bereichen (also das Verständnis der Grundprinzipien „Warum, weshalb und wann“) verfügen, um selbstbewusst auf dem Markt zu agieren und sich behaupten zu können.
Sicherlich gibt es viele Dentalkurse, die im Großen und Ganzen alle Bereiche abdecken. Doch einzelne Kurse erzeugen oft nur kurzfristige Euphorie-Schübe bei den Teilnehmenden. Wir wissen alle: Um das Gelernte zu festigen, muss es geübt und trainiert werden. Übung braucht wiederum Zeit, welche man im Alltag oft nicht wirklich hat. Wird das Gelernte aber nicht angewandt, geht innerhalb der ersten Woche schon mehr als 50 Prozent des Wissens verloren.
Deshalb haben wir uns mit der Dragon Academy vorgenommen, die uns wichtig erscheinenden 10 Bereiche zunächst innerhalb von 3 Monaten in unserer Akademie in Augsburg von montags bis samstags ganztägig zu unterrichten.

Die 10 Themenfelder sind aufeinander aufgebaut. Die Fortbildung fängt mit einem Seminar über Kommunikation an und endet mit einem Seminar zum Bildaufbau und zur Präsentation eigener Arbeiten.

Ziele

Für uns ist es wichtig, dass die Teilnehmer/-innen den Ist-Zustand richtig analysieren können. Neben der fachlichen Analyse sollte der Zahntechniker/die Zahntechnikerin auch ein „Ohr“ für die Wünsche des Patienten haben. Es ist essenziell, Klarheit darüber zu haben, was das Ziel ist, welche (psychologischen) Motive der Patient oder die Patientin hat und was möglich und nötig ist, um die Zielvorgabe zu erreichen. Dabei stehen die Materialauswahl und Vorgehensweise zunächst im Hintergrund. Bei Veränderungen der Zwischenschritte und der Situation bedarf es immer einer neuen Planung.

So werden die Teilnehmer/-innen nicht nur lernen, wie die Keramik zu schichten ist, sondern auch ihre Kommunikationsfähigkeit steigern mit dem Ziel, lösungsorientierte Patienten- und Kundengespräche zu gestalten. Neben dem Erlernen und Verstehen der Morphologie eines Zahnes steht auch das Planen und der Ablauf einer erfolgreichen Restauration auf dem Stundenplan. 

Die Abläufe zu hinterfragen, das Prinzip des Vorgangs zu verstehen und reflektiert zu handeln, auch wenn sich die Umstände auf dem Weg zum Ziel ändern können: Das sind Fähigkeiten, die Teilnehmer/-innen in der Fortbildung erlernen und die wichtigsten Eigenschaften für künftigen Erfolg.

Themen

Kommunikation

Unsere Geschwindigkeit verursacht im täglichen Leben oft Druck und Stress. Die Ursachen sind meist die Informationsflut durch die Digitalisierung im Beruf, oft aber auch unser persönlicher sowie gesellschaftlicher Anspruch im Privatleben.

Da ist kaum noch Raum zum Durchatmen und unsere persönliche Wahrnehmung, unsere gegenseitige Wertschätzung wie auch unser Selbstwertgefühl können in Mitleidenschaft geraten.

In diesem Rahmen entwickeln sich Unzufriedenheit sowie die meisten modernen Gesellschaftserkrankungen wie Burnout, Depressionen, Erschöpfungszustände und vieles mehr. Nicht selten auch Schlafstörungen mit der Hauptdiagnose Insomnie. Der erholsame Schlaf fehlt, was sich in ungünstigen Veränderungen in der Qualität im Berufsalltag auswirkt. Mitunter leiden auch die so wichtigen Patientengespräche darunter.

Das Patientengespräch bildet die Basis jeglicher medizinischen Dienstleistungseinrichtung.
Eine Formel zum Erfolg ist gleichermaßen für die Patienten wie auch für das Praxis- und Laborteam: eine Analyse auf der Basis der Methode Clean Language & Symbolic Modelling.

Referenten

Fotografie

Dentalfotografie mit Konzept

Die Fotografie im Dentalbereich gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Der Informationsaustausch und die Dokumentation durch Bilder vereinfachen die Kommunikation, machen den Prozess verständlicher und sicherer.
In dieser Fortbildung lernen Sie spielend die Basics der dentalen Produkt- und Patientenfotografie kennen.

Referenten

Planung der Versorgung und der Abläufe

Die Planung von Konstruktionen und Vorgehensweisen ist der Grundbaustein und ein solides Fundament für die spätere Umsetzung bei der Modellherstellung.

Hat man ein Ziel vor Augen, ist es erst mal wichtig, einen gangbaren Weg dorthin zu planen und zu analysieren. Das heißt, Sie müssen sicherstellen, ob Sie genug Kraft, Ausdauer, die richtige Basis und genug Treibstoff/Reserven zur Verfügung haben. Gleichzeitig müssen Sie sich entscheiden, welchen Weg zum Zielort Sie einschlagen möchten: den schnelleren Weg, der möglicherweise mehr Energie kostet oder den längeren Weg, der möglicherweise sparsamer und sicherer ist. Jede Option hat Vor- und Nachteile.

Daher wird bei dieser Fortbildung großer Wert darauf gelegt, die Planung auch konsequent zu verfolgen. Bei jeder Richtungsänderung bedarf es einer neuen Planung.

Referenten

Modellherstellung

Die Umsetzung im Labor beginnt mit der Herstellung eines Modells. Mittlerweile ist es nicht immer notwendig, dazu Gips anzumischen, denn die neue Technik erlaubt es uns in vielen Fällen, komplett digital zu arbeiten. Dennoch wird noch zum großen Teil analog gearbeitet, denn das ist in den meisten Fällen immer noch die genaueste Vorgehensweise. Ein Teil der Arbeit kann auch kombiniert werden. 
Für ein optimales Ergebnis und eine effiziente Vorgehensweise sollten Sie sich also in beiden Bereichen – analog und digital – gut auskennen und verschiedene Möglichkeiten der jeweiligen Technik kennen. Hier lernen Sie unterschiedliche Möglichkeiten der analogen und digitalen Modellherstellung kennen und erhalten wichtige Impulse für Ihr handwerkliches Geschick und kreatives Denken.

Referenten

Morphologie

Warum ist die Morphologie eines Zahnes für uns Zahntechniker so wichtig?

Um Zähne künstlich und vor allem in digitaler Form reproduzieren zu können, sodass diese natürlich aussehen und insbesondere die Funktion eines natürlichen Zahnes übernehmen können, benötigt man Grundbasis-Wissen über die Zahnform und Morphologie.

Denn jeder einzelne Zahn im menschlichen Gebiss hat seine eigenen Merkmale, die direkt und indirekt mit seiner Funktion verbunden sind.

Referenten

Funktion und Ästhetik

In diesem Seminar nehmen wir Funktion und Ästhetik in einem stomatognathen System in den Fokus. Funktion und Ästhetik bei Zähnen stehen in einem sehr engen Verhältnis zueinander und haben einen großen Einfluss auf die Phonetik. So ist es natürlich sehr wichtig, die Relation von Unterkiefer zum Oberkiefer richtig bestimmen zu können, aber auch die funktionellen Details des Kauorgans zu kennen. Ebenso wichtig ist es, die Form, die Größe und die richtige Position der Zähne zu bestimmen und beurteilen zu können.

Referenten

Keramik

Keramik ist viel mehr als nur ein Werkstoff, aus dem wir einen Zahn herstellen können, viel mehr als nur ein Werkstoff, den wir formen bzw. in eine dreidimensionale Form bringen können. Keramik ist ein besonderer Werkstoff, der vierdimensional gestaltet werden kann und zudem eine große Lebendigkeit besitzt aufgrund von Opaleffekten, welche die Farben spielen lassen je nach Lichteinfall. 

Wer als Zahntechniker oder Zahntechnikerin von sich behaupten möchte, dass er oder sie Zähne macht und nicht nur Zahnersatz, muss sich mit den Effekten bzw. den Eigenschaften von Keramik auskennen. Dazu gehört das Wissen, wie ein Zahn vom Kern aus aufgebaut ist, um diese Zahnform in die Keramik umsetzen zu können.

Dann macht es auch keinen Unterschied mehr, mit welcher Keramik gearbeitet wurde, da es keine schlechten Keramikmassen auf dem Markt gibt. Es gibt Massen, mit denen man gut oder besser zurechtkommt. Die Technik und das Wissen über die Eigenschaften der Keramik bringen den Unterschied. Da die Keramik nicht als dreidimensionales Objekt angesehen werden soll, ist es umso wichtiger, das Prinzip des Aufbaus eines Zahnes in Keramik zu verstehen. Dieses Prinzip und vieles mehr wird Ihnen in dieser Fortbildung nähergebracht.

Referenten

Implantattechnik

Die Bevölkerung wächst, die Lebenserwartung und auch der Wunsch nach einer besseren Lebensqualität steigen. Wer kräftig zubeißen kann und gesunde Zähne hat, kann sich glücklich schätzen. Stabiler und guter Zahnersatz gehört definitiv zu einer hohen Lebensqualität.

Durch eine Implantatversorgung ist es mittlerweile sehr gut möglich, diese hohe Lebensqualität trotz Zahnverlust beizubehalten. Allerdings ist wie in der Natur nicht immer und nicht auf jedem Untergrund alles möglich.

Zunächst muss man natürlich wissen, welche Möglichkeiten überhaupt existieren und in welchen Fällen Implantation vielleicht auch kontraindiziert ist. Erst nach der Planung und Festlegung eines erreichbaren Ziels kann die Umsetzung beginnen. In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie Implantattechnik planen und strukturiert dabei vorgehen können.

Referenten

Digitale Konstruktion

In der Zahnmedizin befinden wir uns eigentlich gar nicht mehr im digitalen Wandel, denn das Digitale ist schon längst angekommen. Es wird nur stetig verbessert und erweitert. Digitalisierung in der Zahnmedizin ist unumstritten eine große Hilfe. Wir sollten dabei jedoch nicht vergessen, dass die Basics, also die Grundlagen, sich eigentlich nicht verändert haben. 

Wer in der Zahntechnik up to date sein möchte, muss sich sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich gut auskennen. Und kann nach Bedarf für ein besseres Ergebnis aus beiden Welten schöpfen. Hier lernen Sie, was alles digital möglich ist und in welchen Fällen es sich lohnt, das Digitale mit dem Analogen zu verbinden.

Referenten

Bild- und Präsentationsaufbau

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dieses Motto gilt auch in der Zahntechnik. Das eigene Anliegen durch Bilder, Videos und deren Kombination mit Text zu vermitteln, gelingt mithilfe der modernen Präsentationsprogramme viel effektiver.

Ähnlich wie bei der Filmproduktion gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Präsentation zu gestalten. Existiert eine Geschichte, vielleicht zusammen mit einer passenden Melodie, werden der Bildaufbau und der Schnitt angepasst. Das erleichtert die Gestaltung. Haben wir also eine Geschichte bzw. einen Vorgang oder eine Information, die wir übermitteln wollen, so haben wir mehr Möglichkeiten, diese durch passende Bilder und deren richtige Positionierung zu unterstützen.

In dieser Fortbildung werden die Teilnehmer in die Funktion der Präsentationsprogramme eingeführt.

In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie verschiedene Effekte bei der Bild- und Videobearbeitung einsetzen können, welche Wirkungen dabei erzeugt werden und wie Sie Ihre „Message“ ohne Informationsverlust übermitteln können.

Referenten

Referenten

Alek Aronin
Alek Aronin

Dozent, Inhaber, Direktor des Labors und der Schule für Morphologie in der Provinz Ontario (Kanada).

Er ist Personaldemonstrator der Firma „Noritake“ (Japan) in Nordamerika, Mexiko, Russland und Japan.

Alek (Alexander) Aronin wurde in St. Petersburg (Russland) geboren, wo er 1990 sein Studium und seine berufliche Tätigkeit begann.

Von 1993 bis 2001 arbeitete er in Israel im Bereich der herausnehmbaren Prothetik und Metallkeramik. Während dieser Zeit entdeckte er das Buch „A Collection of Ceramic Works“ von Hitoshi Aoshima, das seine professionelle Herangehensweise an die Kronenherstellung veränderte.

2001 eröffnete Alek ein Labor in Toronto, Kanada und setzte seine Suche nach Schulen und Meistern im Bereich der Kunst der Prothetik fort.

In den Jahren 2004 bis 2005 besuchte Alek Meisterkurse bei Aki Yoshida und anderen prominenten japanischen Meistern.

Im Jahr 2006 wurde Alek in Osaka, Japan, in einem vom legendären Meister Shigeo Kataoka gegründeten und geleiteten Zahntechniker-Ausbildungszentrum ausgebildet.

2007 studierte Alek bei dem berühmten Michel Magne in Los Angeles (USA).

2008 wurde Alek in Tokio, Japan, von Meister Hitoshi Aoshima ausgebildet, einem Mann, dessen Kunst ihn vor mehr als zehn Jahren inspirierte.

Alek leitet derzeit persönliche Meisterkurse in seiner Laborschule, berät in Dentalfotografie und unterrichtet in Kanada und anderen Ländern, ist auf nicht-invasive Restaurationen und Dentalfotografie spezialisiert.

Themen

Die Morphologie

1. Gips- / Wachs- / Keramikschnitzerei

Der Kurs richtet sich an Zahntechniker/-innen (Fortgeschrittene und Anfänger/-innen). Kurs mit Fokus auf Kalibrierung von Augen und Händen der Teilnehmer, um das Beobachten und Kopieren von natürlichen Zähnen Schritt für Schritt in der Größe 1:1 zu vermitteln.


Dieser Kurs hilft

  • die Morphologie der Frontzähne nach dem Protokoll in einem begrenzten Zeitrahmen zu üben,
  • unsere Augen und Hände zu kalibrieren,
  • das Selbstlernsystem für Zahntechniker zu verstehen,
  • dieses Wissen auf klinische Fälle zu übertragen.


In diesem Kurs schnitzen wir innerhalb von drei Tagen aus Gips Typ 1 oder 2 die Kopien der natürlichen Zähne. Der Gipsschnitzprozess läuft nach einem Timer in nur 1 Stunde. Wachs 30 min, Keramik 30 min pro Zahn.

Innerhalb derselben Zeit werde ich die Vorarbeiten aller Teilnehmer überprüfen.


2. Anatomie und interne Färbetechnik

Vortrag und Übung der Noritake Internal Maltechnik sowie Aufbau von Kronen- und Vollkeramikzähnen mit der Wurzel.

Im Kurs stellen wir Vollkeramikzähne mit Wurzeln her und lernen, wie man interne Malfarben verwendet.

 Jan-Holger Bellmann
Jan-Holger Bellmann

Geboren 1972 in Varel
1990 bis 1993 Ausbildung zum Zahntechniker

Nach mehrjähriger Tätigkeit für verschiedene Dentallabore begann er 1998 mit der Meisterschule. Es folgten weitere Erfahrungen als Laborleiter und im Bereich Funktions- und Qualitätsmanagement, Ästhetik und Implantat-Technik.

2004 gründete er sein eigenes Dentallabor in Rastede und fusionierte 2006 mit Ztm. Christian Hannker.

Als Autor von Fachbüchern und Referent auf internationalen Kongressen gibt er seine Erfahrungen in den Bereichen Funktionsanalyse, Ästhetik und Kommunikationsmanagement weiter.

Vorträge und Seminare in Russland, China, England, Holland, Kroatien, Bulgarien, Indien, Italien, Vietnam, Türkei und in vielen verschiedenen deutschen Städten.

2016 Umfirmierung in Bellmann Dentalstudio GmbH.

Themen

Das „Picasso-Prinzip“: Frontzahnkronen schichten

Schnell, einfach, effektiv

Das Picasso-Prinzip ist auffallend einfach, sodass es alle Zahntechniker/-innen mit etwas Talent und ein wenig Training erlernen können. Dabei besticht das Prinzip durch seine natürliche Lichtwirkung in allen Lichtverhältnissen und durch seine Reproduzierbarkeit in den Zahnfarben. Die Schichttechnik ist auf jedes Keramiksystem übertragbar. In diesem einzigartigen Keramikkurs kommt es auf die Technik und nicht auf das beste Keramiksortiment an. Die Teilnehmer/-innen lernen unterschiedliche Keramiksysteme kennen und profitieren durch den kollegialen Austausch untereinander.

Es werden 4 Non-Prep Veneers, ein Veneer auf minimal investiver Reparation und eine Krone auf Implantat geschichtet/hergestellt. Die Verblendung kann mit Ihren Keramikmassen geschichtet werden, die Sie zurzeit im Labor verwenden oder die Sie gerne kennenlernen möchten.

Arnold Drachenberg
Arnold Drachenberg

Mit 17 Jahren begann ich meine Ausbildung zum Zahntechniker. Da dieser Beruf vielseitig und anspruchsvoll ist, habe ich es sehr genossen, immer wieder etwas Neues zu lernen und mich allen Herausforderungen dieses Handwerks zu stellen.

Nach der Ausbildung zum Zahntechniker und mehrjähriger Tätigkeit in verschiedenen Dental- und Praxislaboratorien gründete ich 2008 ein eigenes Labor, parallel zu meinem Ausbildungsbeginn an der Meisterschule in Köln. Diese schloss ich 2011 als Jahrgangsbester ab.  

2015 entwickelte ich das Dragon Shade System. Nach verschiedenen Fortbildungen u.a. bei Jan-Holger Bellmann, Christian Hannker, Gerald Ubassy, Alek Aronin und Shigeo Kataoka gebe ich seit 2015 selbst Keramikschichtkurse, Fotokurse und bin als Referent und Autor tätig. 2017 habe ich das Buch „Ihr schönster Schmuck“ zur Patientenaufklärung beim Quintessence Verlag herausgebracht. Seit 2018/19 lebe und arbeite ich in Augsburg. 2021 habe ich die Dragon Academy gegründet.

Ich bin Zahntechniker mit Leib und Seele, gehe jeden Tag mit Begeisterung ans Werk und freue mich auf jede neue Herausforderung, die mich noch erwartet.

Themen

Modellherstellung / Planung der Versorgung und der Abläufe / Implantattechnik / Keramik

Kommunikation, die Planung und die Modellherstellung greifen am Anfang des Prozesses wie keine anderen Themen ineinander.

  1. Erster Schritt ist natürlich die Anamnese (Information aus der Praxis/aus dem Gespräch mit dem Patienten).
  2. Nachdem der Patient einen klaren Wunsch kommuniziert hat, analysieren wir die Situation auf dem Modell, dokumentieren sie und erarbeiten uns einen Plan für eine Vorgehensweise. 
  3. Wir stellen verschiedene Modellarten her. Wir fangen mit der Herstellung eines Situationsmodells an, gehen über die Modellherstellung mit Geller-Stümpfen bis hin zum Meistermodell. Dabei achten wir auf eine saubere Herstellungsweise und darauf, in welchen Fällen was wirklich sinnvoll ist.

Implantattechnik

In diesem Teil der Fortbildung gehen wir verschiedene Möglichkeiten der prothetischen Versorgung mit Implantaten durch.
Wir beschäftigen uns mit Zwischenschritten, die notwendig sind und uns den Weg erleichtern, um das angestrebte Ziel der Implantation zu erreichen. Wir gehen gemeinsam durch, worauf man achten soll, warum diese oder eine andere Versorgungsart in einem Fall besser wäre und stellen eine Versorgung nach einer Backward-Planung her.


Harmonie von weißer und roter Ästhetik 

Bei implantatgetragenen Versorgungen 

In der heutigen Zeit des permanenten Fortschritts mit immer neuen innovativen Werkstoffen erwarten wir, dass möglichst alle unsere Materialansprüche erfüllt werden. Dafür müssen wir jedoch auch wissen, wie wir diese Materialien verarbeiten und wo wir sie einsetzen können.

In diesem Teil der Fortbildung wird eine Schichtung auf einem dreigliedrigen implantatgetragenen Zirkongerüst gezeigt, bei dem sowohl Zähne als auch natürliches Zahnfleisch rekonstruiert werden. Es wird auch vermittelt, dass es nicht nur auf die Herstellung einer bzw. mehrerer Frontzähne an sich ankommt, sondern dass es vielmehr um das Ersetzen eines fehlenden oder nicht mehr funktionsfähigen Bausteins in einem komplexen System geht, das aus funktioneller und ästhetischer Sicht der Natur gleicht. Die Schwerpunkte liegen in der individuellen Schichtung, der Form sowie der Harmonie von Zahn zu Zahnfleisch. Die Teilnehmer üben zunächst an einer dreigliedriger Versorgung. Zum Schluss wird das Gelernte in eine Totalversorgung auf Implantat umgesetzt.

Dr. med. dent. Jan Hajtó
Dr. med. dent. Jan Hajtó

Spezialist für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin in der DGÄZ

Dr. Hajtó besitzt langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet adhäsiv und konventionell befestigter vollkeramischer Restaurationen und ist hierzu national und international als Referent tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der komplexen funktionellen und ästhetischen Rehabilitationen mit Vollkeramik.

Regelmäßige Publikationen, Kurse sowie Kongressbeiträge zu den Themen Ästhetik, Keramik und digitale Zahnheilkunde unterstreichen diese Aktivitäten. Er ist Lehrbeauftragter der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW). Autor des Buches „Anteriores – Natürlich schöne Frontzähne“, 2006. Co-Autor des Buches „Adhäsive Zahnheilkunde“, Hrsg. Roland Frankenberger 2012. Gewinner des Forschungspreises Vollkeramik der AG Keramik 2015. Autor des Buches „Gute Zahnmedizin – Ein Leitfaden“ 2018.

Themen

Funktion und Ästhetik

Dieses Modul beginnt mit einer einleitenden allgemeinen Betrachtung zu wichtigen Aspekten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Zahntechniker und Zahnarzt.

Als zweiter Themenkomplex wird auf die große Bedeutung des Labors bei funktionellen Restaurationen eingegangen. Die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des stomatognathen Systems wird nur durch die gelungene Beziehung zwischen Funktion und Ästhetik innerhalb der natürlichen biologischen Kompensationsmöglichkeiten erreicht. Anhand eines praxisbewährten klinischen Funktionskonzeptes werden wesentliche Aspekte der Okklusion und Artikulation ausführlich erläutert. Weitere Themen u.a.: Axiographie, Schienenbehandlung, Okklusalaufbauten, funktionelles Wax-up.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Schönheit von Zähnen. Die wesentlichen Kriterien der Frontzahnästhetik werden durchgegangen, morphologische Besonderheiten der Frontzähne erläutert und die diversen Methoden, die zur vorhersagbaren Umsetzung eines ästhetisch hochwertigen Ergebnisses angewandt werden können, werden aufgezeigt.

Udo Kreibich
Udo Kreibich

Meister der Zahntechnik

geb. 1962 in Schwabmünchen in Bayern.

Udo Kreibich ist seit fast 35 Jahren selbstständig, und lebt mit seiner Frau Petra und ihren gemeinsamen Kindern Franca (2002) und Adrian (2003) im wunderschönen Allgäu. Seit 1988 ist er erfolgreicher Unternehmer im Gesundheitsmarkt und überrascht immer wieder Marktbegleiter und Branchenkenner mit seinen ausgefallenen, zukunftsweisenden Ideen und Konzepten. 

Als emotional orientierter Netzwerker hat er viele erfolgreiche Partner wie auch unglückliche Unternehmer kennengelernt und erfolgreich neu konzeptioniert.

Er selbst hat viele Höhen erklommen, aber auch Täler durchschritten.

Jedoch immer nach der Antwort auf die Frage gesucht, weshalb sich die Dinge unbewusst genau in diese Richtung bewegt haben.

Mein Power-Statement

In den letzten 35 Jahren habe ich mehr als 1500 Personen aus dem Sportbereich, Führungspersönlichkeiten bekannter Unternehmen sowie Familien und insbesondere Kinder bei der Gestaltung ihres ureigenen Lebenskonzeptes unterstützt.

Besonders herausfordernd war die Sichtbarmachung des Unterbewusstseins, des Ichs und der damit verbundenen Einschränkung der bewussten Lebensqualität.

Damit haben meine Klienten, Kunden und Führungspersönlichkeiten spürbar mehr Glück, Zufriedenheit, Selbstwert, Selbstbewusstsein und Energie erlebt und ihre Lebensqualität signifikant gesteigert.

Mein „Warum“ und meine Zone of Genius

Ich bin überzeugt, dass das Start-Potential aller menschlichen Wesen gleich ist. Der Einfluss auf dem Weg zu unserer Sozialisierung ist verschieden. Die Erfahrung unserer Vergangenheit gestaltet unser Potential. Unsere Energie schöpfen wir aus den Ideen für unsere Zukunft.

Ich bin Experte in der Entwicklung der Menschen zur Marke Mensch und schaffe damit ihren ureigenen „Freedom in Centric“. Somit bin ich Experte für Lebenskonzepte, zudem ich über 35 Jahre Berufserfahrung mitbringe und aus diesem unerschöpflichen Pool schöpfe.

Dafür lebe ich mein Leben: 

Meine Philosophie

Ich schaffe und wahre den geschützten Rahmen für meine Klienten und ermögliche die Bearbeitung des Lösungsraumes, um neue konfliktfreie Prozesse zu starten. Als Potentialentwickler nehme ich die Bedürfnisse und Interessen meiner Klienten respektvoll wahr. Als Potentialentwickler achte ich auf das gesamte Spektrum der Gefühle meiner Klienten und ermutige zur inneren Konfliktlösung. Als Potentialentwickler achte ich auf die Freiwilligkeit und Geschwindigkeit meiner Klienten. Als Potentialentwickler gewährleiste ich die notwendige Professionalität, bedingt durch eine sorgfältige klientenbezogene Vorbereitung und wahre die strukturellen Interessen meiner Klienten. Die wesentliche Grundlage meines Coachings ist die Nichtöffentlichkeit und die Vertraulichkeit.

Herzlichst, Ihr Udo Kreibich

Themen

Kommunikation

Mehr Klarheit mit „Clean Language & Symbolic Modelling“ 

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, lösungsorientierte Patientengespräche erfolgreich zu gestalten sowie wesentliche taktische und verhandlungspsychologische Methoden kennen. Sie lernen, neue Trainingsschwerpunkte zu meistern und in der täglichen Gesprächspraxis anzuwenden. Herausfordernde Fallbeispiele werden besprochen und vom Team gesprächstaktisch aufbereitet. So wird der Erfahrungsaustausch aller Teilnehmenden eine besondere Rolle spielen. Nutzenerlebnisse schaffen durch bildererzeugende Patientengespräche, Metaphern und Symbolic Modelling. Körpersprache des Patienten lesen und selbst wirkungsvoll einsetzen (spiegeln), Widerstände erkennen und erfolgreich in lösungsorientierte Kommunikation wandeln. Diese Themen werden in Theorie und Praxis intensiv behandelt. 

Anschließend werden die jeweiligen Fallbeispiele in dialoggeführten und bildererzeugenden Trainingsgesprächen umgesetzt. Im Mittelpunkt der jeweiligen Gesprächsanalysen steht das Gefühlsmanagement der Wahrnehmungspsychologie. 

Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit!

Dr. Christian Leonhardt
Dr. Christian Leonhardt

Geboren 1986

Spezialist für Prothetik, Funktion und Rekonstruktion

Dr. Christian Leonhardt studierte an der JMU Würzburg, seine Dissertation schrieb er zum Thema Zahnarztangst. Zu seinen zertifizierten Fachgebieten gehören Funktion und Rekonstruktion (Kois), Zahnerhaltung (DGET, EDA), Endodontie (VDZE), Regenerative Parodontologie, Implantologie (ZFZ, DGI), Hypnose und NLP (DGZH, DGNLP) und Sportzahnmedizin (DGSZM). Er ist ein anerkannter Spezialist für Prothetik.

Er ist Kois-Graduale, absolvierte die Masterclass bei Hürzel/Zuhr und hat am Postgraduiertenprogramm der Uni Krems / Bonn im Master of Science (MSc.) für Kieferorthopädie teilgenommen.

Er praktiziert in seiner eigenen Praxis "Zahnärzte am Perlach" in Augsburg. 

Dr. Leonhardt organisiert Stammzelltypisierungen und ist Vorstandsmitglied des Vereins „Unterwegs gegen Krebs“. Er gründete das Zahntraumazentrum für Augsburg und Schwaben.

In seiner Freizeit fährt Dr. Leonhardt gerne Rennrad als ehemaliges Mitglied der Straßenrad-Nationalmannschaft und läuft Marathons.

Themen

Planung, Ästhetik, Funktion 

Das Modul ist aufgebaut aus drei Teilen:

Der erste Teil widmet sich der Anamnese und der Ausgangssituation und der damit verbundenen Vorbehandlung.
Auch wird hier Bezug genommen auf die vorbereitenden Maßnahmen, die bereits zu diesem Zeitpunkt enorme Bedeutung für das Gelingen der zukünftigen zahntechnischen Arbeit haben.

Der zweite Teil geht insbesondere auf die Bissnahme mittels Kois-Deprogrammer ein und zeigt die Möglichkeit zum Äquilibrieren (Einschleifen vorhandener Zahnsubstanz, Restaurationen und Schaffung eines physiologischen Bisses).

Der dritte Teil widmet sich der Strukturierung komplexer Abläufe und der Kommunikation zwischen Labor, Praxis und Patient.

Arbnor Saraci
Arbnor Saraci

Geb.: 1995

Aufgewachsen in Italien 

Lebt seit 2014 in Deutschland

2014: Beginn Berufsausbildung zum Zahntechniker bei Zahntechnik Wichnalek

2014: Zirkonzahn - Military School 

2016: Gesellenprüfung

2016: Zirkonzahn - Military School Advance

2017: Intensiv-Training im Internationalen Trainingscenter Novadent in Manila mit Referent Shoji Sasaki, Osaka Ceramic Training Center

2018: Curriculum DEGUZ zum Umwelt-Zahntechniker

2018: Intensiv-Weiterbildung im Internationalen Trainingscenter Novadent in Manila 

2018: 1. Platz zusammen mit Lukas Wichnalek beim Zirkonzahn Wettbewerb

10 Jahre Prettau Zirkon

2018 Erste Fachpublikationen

2019 Gipfelstürmer auf dem Zahngipfel

Seit 2019 Redaktionsbeirat dental diary

Seit 2020 Referententätigkeit bei der Firma VITA

bis dato: Weitere diverse Weiterbildungen im In- und Ausland über zahntechnische Themen und Fotografie.

Themen

Digitale Konstruktion

  • Überblick über die Möglichkeiten der Zirkonzahn Software (auf Exocad-Basis): .Archiv, .Scan, .Modellier, Nesting, Modifier, Try (löffel) 
  • Demonstration des Workflows: Anlegen des Patientenfalls, scannen, modellieren, nesten. Wir scannen, modellieren und fräsen einen Frontzahn (Spiegelfunktion/Überlegung, ob okklusalverschraubter Fall) und eine viergliedrige Brücke. 
  • Anwendung eines Zirkonzahn-Fräsgerätes (Nesting, Fräsen) 
  • Präsentation der Zirkonzahn CAD-/CAM-Software wie Face Hunter
  • Einfärben  und Sintern der eingefärbten Strukturen über Nacht
  • Präsentation des 3D-Gesichtsscanners Face Hunter 
  • Praktische Übungen mit PlaneSystem und Face Hunter
  • Präsentation des JawPositioners; Fräsen einer Positionierschablone für den Artikulator PS1 
  • Modellation eines HIGHFIELD SMILE CHECKER auf der Grundlage der zuvor mit dem PlaneSystem/Face Hunter erfassten Daten (auf Basis digitaler Scans) 
  • Nesten und Fräsen des HIGHFIELD SMILE CHECKER (PMMA)
  • Kontrolle Fräsergebnis (Ausarbeitung/Politur/Kontrolle der Passung und Okklusion)
Gunther Seubert
Gunther Seubert

Fachlicher Kurzlebenslauf 

Gunther Seubert – geboren am 25. Januar 1964 in Karlsruhe 
1984–1987 Ausbildung zum Zahntechniker
1990 Kronen und Brückentechnik (Metall und Keramik)
1991 Aufenthalt und Kurse bei Ztm. Michael Heinz Polz
1992 Schulung in der naturgemäßen Aufwachstechnik durch D. Schulz 
1992 Aufnahme in den Bensheimer Arbeitskreis
1993 Kursreferent im In- und Ausland 
1993 Weiterhin eigene Weiterbildung
1993 Veröffentlichungen in versch. Fachzeitschriften im In- und Ausland 
1995 Buchautor („Basiswissen z. naturgemäßen Aufwachstechnik“) VNM 
1996 Ausgezeichnet mit dem Hubert Pfannenstielpreis 
1996 Meisterprüfung in Karlsruhe
1997 Selbstständigkeit im Zahntechnikerhandwerk 
1997 Qualifizierung nach dem Medizin Produkte Gesetz (MPG) 
1999 Gründungsmitglied des Bensheimer-Arbeitskreis e.V.
2001–2002 Aufbau eines Labors und Schulungslabors in Durmersheim (zw. Karlsruhe und Rastatt)
2002 Gründungsmitglied „dental excellence“ International Laboratory Group 
2017 Buchautor „Seitenzähne von A–Z“ Grundlagen auch für das digitale Zeitalter/Der Natur auf der Spur
2017 Jury Mitglied des internationalen Wettbewerbs um den Okklusalen Kompass

Themen

Das „Picasso-Prinzip“: Seitenzahnkronen schichten

Seitenzahnkronen modellieren und schichten: schnell, einfach, effektiv
Das Picasso-Prinzip ist auffallend einfach, sodass es alle Zahntechniker/-innen mit etwas Talent und ein wenig Training erlernen können. Dabei besticht das Prinzip durch seine natürliche Lichtwirkung in allen Lichtverhältnissen und durch seine Reproduzierbarkeit in den Zahnfarben. Die Schichttechnik ist auf jedes Keramiksystem übertragbar. 

In diesem einzigartigen Kurs kommt es auf die Technik an.
Die Teilnehmer/-innen lernen unterschiedliche Keramiksysteme kennen sowie das funktionelle Aufwachsen und profitieren durch den kollegialen Austausch untereinander.

Es wird eine dreigliedrige Brücke zunächst als diagnostisches Wax-up modelliert, dieses wird dann ins Digitale umgesetzt, anschließend im Wachs gefräst, gepresst und durch Maltechnik die gewünschte Zahnfarbe erreicht. Es wird auch eine Krone auf Implantat im Seitenzahn durch das Schichten auf einen Lithium-Disilikat-Gerüst hergestellt.

Die Verblendung kann mit Ihren Keramikmassen geschichtet werden, die Sie zurzeit im Labor verwenden oder die Sie gerne kennenlernen möchten.

Joachim Werner
Joachim Werner

geb. 06.04.1963 in Essen

Familienstand: verheiratet 

Schulbildung: Abitur

Berufliche Laufbahn:

Seit 2011 Selbstständiger Fotograf

2016 – 2019 Entwicklung der JoStage® 

1995 – 2018 Selbstständiger Zahntechnikermeister in Essen  

1986 – 1995 Lehr- und Wanderjahre

1983 – 1986 Ausbildung zum Zahntechniker

Themen

Dentalfotografie mit Konzept

Einleitung:
In diesem Fotokurs lernen Sie spielend die Basics der dentalen Produktfotografie und Patientenfotografie. 
Der Kurs ist so konzipiert, dass Sie anhand von herausfordernden und spannenden Übungen die fotografischen Grundlagen wie von selbst erlernen und ich zeige Ihnen, wie Sie sie mit Ihrer Kamera sicher umsetzen.
Zu Ihren Bildern im Kurs gebe ich Ihnen ein detailliertes Feedback und zeige Ihnen direkt, wie Sie besser werden können.
Auch bei der Patientenfotografie oder Produktfotografie lernen Sie, wie Sie die speziellen Herausforderungen des entsprechenden Bereichs der Fotografie meistern und bekommen hilfreiche Tipps und Tricks aus der dentalen Fotopraxis.

Im zweiten Modul werden die Grundkenntnisse der Objektfotografie und Patientenfotografie vertieft.
Durch einen geplanten Bildaufbau und Foliengestaltung wird ein Betrachter ins Bild gezogen und soll dort gehalten werden.
Die so erstellten Fotos werden dann in eine Präsentation abgelegt.
Im Seminar werden die Technik und der Aufbau einer Präsentation vermittelt.


Modul 1

Grundkenntnisse in der Porträt-, Patienten– und Produktfotografie

  • Kameraeinstellung und Abspeichern der Einstellung in einem Programmplatz der Kamera
  • Das Zusammenspiel von Blende, Zeit und ISO  
  • Warum im RAW und JPEG die Bilder gespeichert werden 
  • Vorstellung von zwei Objektiven, die ich für meine Art von Produktfotografie und Patientenfotografie verwende
  • Sie lernen, die Bildhelligkeit nicht mehr über den Kameramonitor zu beurteilen, sondern über das Luminanz-Histogramm
  • Der manuelle Weißabgleich und das Einstellen der Farbtemperatur über die Kelvinparameter verhindern, dass Ihre Bilder später unschöne Farbstiche aufweisen
  • Ich vermittle Ihnen Kenntnisse, welche Lichtquellen, Lichtformer, Filter etc. Sie für die Dokumentation und für ästhetische Bilder einsetzen können.
  • Konzept für die Bildverwaltung und Bildbearbeitung


Modul 2

Bildgestaltung und Präsentationstechnik

  • Bildgestaltung
  • Postproduktion
  • Dateiverwaltung
  • Präsentationstechnik
Lukas Wichnalek
Lukas Wichnalek

Geb.: 1998
2014: Beginn Berufsausbildung zum Zahntechniker bei Zahntechnik Wichnalek
2015: Zirkonzahn – Military School 
2016: Zirkonzahn – 6 Monate Ranger School 
2016: 6 Monate Ausbildung im Dentallabor Enrico Steger in Bruneck/Südtirol
2017: Intensiv-Training im Internationalen Trainingscenter Novadent in Manila mit Referent Shoji Sasaki, Osaka Ceramic Training Center
2017: 1. Platz Kuraray Noritake Award in Level 2 CAD-Design
2018: Gesellenprüfung
2018: Curriculum DEGUZ zum Umwelt-Zahntechniker
2018: Intensiv-Weiterbildung im Internationalen Trainingscenter Novadent in Manila 
2018: 1. Platz zusammen mit Arbnor Saraci beim Zirkonzahn Wettbewerb
10 Jahre Prettau Zirkon
Seit 2018: Redaktionsbeirat dental diary
2018: Erste Fachpublikationen
2019: Gipfelstürmer auf dem Zahngipfel
Seit 2020 Referententätigkeit bei der Firma VITA
bis dato: Weitere diverse Weiterbildungen im In- und Ausland über zahntechnische Themen und Fotografie.

Themen

Digitale Konstruktion

  • Überblick über die Möglichkeiten der Zirkonzahn Software (auf Exocad-Basis): .Archiv, .Scan, .Modellier, Nesting, Modifier, Try (löffel) 
  • Demonstration des Workflows: Anlegen des Patientenfalls, scannen, modellieren, nesten. Wir scannen, modellieren und fräsen einen Frontzahn (Spiegelfunktion/Überlegung, ob okklusalverschraubter Fall) und eine viergliedrige Brücke. 
  • Anwendung eines Zirkonzahn-Fräsgerätes (Nesting, Fräsen) 
  • Präsentation der Zirkonzahn CAD-/CAM-Software wie Face Hunter
  • Einfärben  und Sintern der eingefärbten Strukturen über Nacht
  • Präsentation des 3D-Gesichtsscanners Face Hunter 
  • Praktische Übungen mit PlaneSystem und Face Hunter
  • Präsentation des JawPositioners; Fräsen einer Positionierschablone für den Artikulator PS1 
  • Modellation eines HIGHFIELD SMILE CHECKER auf der Grundlage der zuvor mit dem PlaneSystem/Face Hunter erfassten Daten (auf Basis digitaler Scans) 
  • Nesten und Fräsen des HIGHFIELD SMILE CHECKER (PMMA)
  • Kontrolle Fräsergebnis (Ausarbeitung/Politur/Kontrolle der Passung und Okklusion)

Ablauf

Die gesamte Ausbildung erstreckt sich von den Seminaren Kommunikation über Implantattechnik bis hin zur Präsentation und dauert insgesamt drei Monate. Die Themen in der Academy bauen aufeinander auf und greifen ineinander. Die Teilnehmer/-innen lernen und wohnen zusammen in Augsburg, was den Zusammenhalt der ganzen Gruppe stärkt. Gemeinsame Freizeitaktivitäten sind ebenfalls vorgesehen.

Unsere Kursteilnehmer/-innen werden von erfahrenen Referenten betreut. Wir sind davon überzeugt, dass das gesamte Wissen kontinuierlich aufgebaut werden muss. Aus diesem Grund reisen die Dozenten für ihre Themen mehrmals zu uns. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass das Gelernte durch Training und Übung gefestigt wird. Möglichkeit dazu haben die Kursteilnehmer/-innen in der Zeit zwischen den einzelnen Themenblöcken. Anschließend werden drei Patientenfälle mit dem erlernten Wissen und Können gelöst.

Info

Fortbildungsort: Augsburg

Dauer der Fortbildung: 3 Monate

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Teilnehmer

Unterbringung: Die Teilnehmer werden gemeinsam in einer Wohneinheit untergebracht. Die Academy ist bequem zu Fuß erreichbar.

Aktuelle Corona-Bestimmungen: Teilnahmebestimmungen entsprechend der jeweils gültigen Corona-Verordnung der Stadt Augsburg (https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/vor-infektionen-schuetzen) und unter Einhaltung der Bestimmungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/)

Für die Dragon Academy gilt die 3-G-Plus-Regel: Zutritt haben ausschließlich Geimpfte, Genesene oder PCR-Getestete Personen mit entsprechendem Nachweis, der vor Beginn der Fortbildung vorzuweisen ist.

News

Zur Zeit gibt es keine Neuigkeiten, schauen Sie bald wieder vorbei!

FAQ

Unsere Akademieräume befinden sich in der Augsburger Innenstadt.

Die Fortbildung dauert drei Monate. Der Unterricht geht von Montag bis einschließlich Samstag. Jeden zweiten Samstag werden gemeinsame Aktivitäten geplant.

Die Interessenten zu dieser Fortbildung können sich über das Anmelde-/Registrierungsformular auf der Website registrieren bzw. sich um einen Fortbildungsplatz bewerben. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per Mail. 
Die Eingangsbestätigung ist keine Zusage bzw. noch keine Bestätigung für die Teilnahme an der gewünschten Fortbildung. Weitere Informationen erhalten Sie einige Tage nach der Registrierung per Mail.

Anmeldeschluss ist ein Monat vor Beginn der Fortbildung, in Ausnahmefällen 14 Tage vorher.

Bei Stornierungen, die uns vier Wochen vor Kursbeginn erreichen, fallen keine Kosten an.

Sofern die Stornierung sieben Tage vor Kursbeginn erfolgt, werden dem Teilnehmenden 50% der Teilnahmegebühr verrechnet.

Bei Stornierungen innerhalb der sieben Tage vor Kursbeginn werden dem Teilnehmenden die vollen Kosten in Rechnung gestellt.

Das Arnold Drachenberg Dentallabor behält sich vor, den Kurs mangels Anmeldungen sowie infolge unvorhersehbarer Ereignisse abzusagen. Die Teilnehmenden werden spätestens drei Wochen vor Kursbeginn unterrichtet.

Wir versuchen je nach Möglichkeit, gleich stark qualifizierte Teilnehmer/-innen in eine jeweils passende Gruppe einzuordnen, dabei behalten wir uns das Recht vor, Teilnehmer/-innen abzulehnen, falls diese mit ihrem aktuellen Kenntnisstand keinen Nutzen vom Seminar hätten.

In der Teilnahmegebühr ist enthalten:

  • Fortbildung in 10 Bereichen
  • Arbeitskleidung
  • Unterkunft
  • Mittagessen (an den Unterrichtstagen)
  • Ausflüge in der Gruppe an freien Samstagen (meistens jeden zweiten Samstag)
  • Materialien und benötigte Instrumente für die Fortbildung

Je nach Referenten (wahlweise) in Deutsch, Englisch, Russisch. Digitale Übersetzer werden bereitgestellt.

Nein, das ist nicht möglich.

Ja, das ist möglich.

  • Die Fortbildung ist insbesondere geeignet für Zahntechniker/-innen, die Meister/-in werden wollen, die sich selbstständig machen möchten, sowie für Abteilungsleiter/-innen und ZTM, die ein Labor übernehmen möchten.
  • Die Fortbildung eignet sich sehr gut für Zahntechniker/-innen, die sich gerne fortbilden möchten, aber nicht in die Technik, Materialien und in keine sonstigen zusätzlichen Ausgaben investieren wollen/können. 
  • Die Fortbildung ist insbesondere für Teilnehmer/-innen gedacht, die sich voll und ganz nur auf das neue Erkunden, Erlernen und das Üben konzentrieren wollen.
  • Sie lernen hier praxisorientierte Kommunikation und einen sicheren Umgang mit Patienten und Kunden. Selbstständige ZTM profitieren von der Fortbildung, da sie hier lernen, wie sie als ihren Kundinnen und Kunden bereits bei der Planung sicher zur Seite stehen können.
  • Die Fortbildung ist auch für Quereinsteiger gut geeignet, die z.B. in der CAD-/CAM-Technik Fuß fassen möchten, da sie hier sehr viele Grundlagen/Basics lernen werden.

Sie sollten einen Laptop mit einem externem Speichermedium und eine SD-Karte für einen Fotoapparat mitbringen. Falls Sie eine Spiegelreflexkamera/spiegellose Kamera haben, können Sie diese gerne auch mitbringen.

Alles andere zu jedem Thema wird Ihnen zur Verfügung gestellt.

Anmeldung

Veranstaltungsort: Augsburg

Fortbildungsgebühr: 18.200 € zzgl. MwSt.
inkl. Unterkunft, Verpflegung, Arbeitsmaterialien und Instrumente

Seminar *

Damit wir Ihre Anmeldung bearbeiten können, beschreiben Sie uns bitte kurz Ihre bisherigen Erfahrungen:

Erfahrung im Umgang mit Kunden *
Erfahrung im Fotografieren *
Erfahrung mit Keramikschichten *
Erfahrung mit Implantatarbeiten *
Erfahrung mit digitaler Rekonstruktion *
Erfahrung mit Präsentationsprogrammen *

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